Quelle: Bullenticker
Eingabe: 08.12.2009 – 16:10 Uhr
Transparente führten zu Polizeieinsatz
Vier Transparente an einem leerstehenden Haus führten heute Vormittag zu einem Polizeieinsatz in Britz. Ein Passant bemerkte gegen 9 Uhr 15 die Transparente, die an dem Gebäude in der Bürgerstraße aus den Fenstern hingen und alarmierte die Polizei. Bei einer Begehung des Hauses trafen die Beamten niemanden an. Die Transparente, die unter anderem eine Besetzung des Gebäudes thematisierten, wurden sichergestellt.
Quelle: http://de.indymedia.org/2009/12/268312.shtml
In der Nacht von Sonntag dem 06.12. auf Montag den 07.12 wurde in Frankfurt/Main die Filiale der Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf der Seckbacher Landstraße entglast.
Zu den Gründen heißt es in einem uns zugespielten Bekenner_innen Schreiben u.a.:
“wir haben heute nacht symbolisch die Gdp angegriffen in erinnerung an den vor einem jahr von griechischen bullen ermordeten alexis. ebenfalls solidarisieren wir uns mit anderen von polizeilicher repression betroffenen wie den bewohner_innen der brunnenstraße 183 in berlin oder den geräumten besetzer_innen des casinos in frankfurt. wir machen uns keine illusionen über die gewaltätige verfasstheit der institution polizei, werden aber solche provokationen nicht unbeantwortet lassen.”
Die Gewerkschaft der Polizei hat sich in letzter Zeit wiederholt für eine Verschärfung der Maßnahmen gegen militante Aktivist_innen ausgesprochen. Dies scheint nun auch von linksradikaler Seite gewürdigt zu werden.
Zu den Hintergründen:
http://de.indymedia.org/2009/12/268219.shtml
http://de.indymedia.org/2009/12/268089.shtml
http://de.indymedia.org/2009/11/266982.shtml
Quelle: http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/6918031.html
Brandanschläge auf Pkw und Stadtwache in Weimar
Brandstifter haben in der Nacht zum Montag eine Spur der Verwüstung im Weimarer Südviertel hinterlassen. Sie versuchten, insgesamt sechs Autos in Brand zu setzen.
Zwei ausgebrannte Autos in Weimar.
Insgesamt wurden sechs Autos beschädigt.
Wie die Polizei mitteilte, brannte einer der Pkw völlig aus, die anderen wurden teils schwer beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
Unbekannte hatten am Abend zuvor außerdem einen Brandanschlag auf die Stadtwache der Polizeiinspektion in der Innenstadt Weimars verübt. Laut Polizei warfen sie mit Steinen drei Fensterscheiben ein und versuchten erfolglos, mit Feuerwerkskörpern einen Brand in dem Gebäude zu entzünden. Nach Zeugenaussagen soll es sich um sieben bis acht Täter handeln, die sofort weggerannt sind. Auf einer Internetseite von mutmaßlichen Linksextremisten war zwischenzeitlich ein Hinweis auf den Anschlag aufgetaucht.
Die Polizei hat zur Aufklärung der Anschläge eine Arbeitsgruppe gegründet. Außerdem werden Zeugen gesucht. Ob ein Zusammenhang zwischen den Brandstiftungen besteht, war zunächst unklar. Ermittler sollen nun Zusammenhänge prüfen.
Quelle: Polizeiticker Berlin
Auto in Brand gesetzt
Friedrichshain-Kreuzberg
Unbekannte zündeten heute Nacht in Kreuzberg einen „Audi“ an. Anwohner alarmierten gegen 0 Uhr 45 die Feuerwehr, nachdem sie das brennende Auto auf einem Mieterparkplatz in der Sebastianstraße entdeckt hatten. Die Feuerwehr löschte den Wagen. Personen wurden nicht verletzt. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.
Quelle: http://de.indymedia.org/2009/12/268088.shtml
Friedrichshain: Polizei schiesst scharf!!
Unterschiedliche Medien berichten das nach einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen und Zivilpolizisten am Forckenbeckplatz in Friedrichshain ein Zivilpolizist scharf auf einen Jugendlichen schoss und diesen schwer Verletzte.
Angeblich wurden der/ die Zivilpolizist/en von Jugendlichen angegriffen so das der Polizist mit seiner Dienstwaffe einen Jugendlichen ins Bein schoss. Danach soll er seine Dienstwaffe weggeworfen haben um die anderen Jugendlichen zu verfolgen. Dien Waffe wurde dann Stunden später wieder aufgefunden. Laut Polizei und Medien ist ein politischer Hintergrund offiziel nicht erkennbar- zeigt jedoch eindeutig die Nervosität der Berliner Polizei- die Friedrichshain defacto den belagerungszustand ausgerufen hat. die ganze Nacht über kreisten Hubschrauber über den Bezirk- mind. 2 Hunderschaften waren die ganze Nacht im Einsatz.
http://www.morgenpost.de/berlin/article1219119/Berliner-Polizist-schiesst-auf-Angreifer.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Polizei-Ticker-Polizei-Kriminalitaet-Friedrichshain;art126,2968430
Quelle: http://de.indymedia.org/2009/12/268056.shtml
Vor etwa einer Stunde (~22Uhr) ist in Berlin erneut eine sehr lautstarke, kämpferische Freiraum-Demo zuende gegangen. Nachdem es anfangs in Friedrichshain aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse nach einer recht kleinen Demo aussah, kamen in Richtung Kreuzberg mehr und mehr Menschen zusammen um gegen die Räumung der Brunnen183 und für den Erhalt aller anderen autonomen Freiräume zu demonstrieren. Knapp 1000 waren es zum Ende hin.
Die Polizei war zwar massiv mit mehreren Hundertschaften und dämlichen Auflagen (u.a. maximal 1,50m Transpis) vertreten und hatte auch Wasserwerfer bereit stehen, hielt sich aber bemerkenswerter Weise zurück. Ob das daran lag, dass der Frust bereits gewaltsam an anderen Demonstrant_innen abgebaut wurde (siehe: http://de.indymedia.org/2009/12/268054.shtml und http://de.indymedia.org/2009/12/268019.shtml), daran, dass der Feierabend greifbar nahe lag oder daran, dass die Polizei in Berlin momentan massiv unter Druck steht, sei dahingestellt.
Auf jeden Fall war die Demo sehr lautstark, schnell und kämpferisch. Auf einen Lautsprecherwagen wurde bewusst verzichtet und stattdessen Flyer am Rand verteilt und eben umso lauter gerufen, auch mithilfe eines Megaphons. In den Parolen und auf den Transpis wurde Bezug genommen auf die Räumung der Brunnenstraße, die Bedrohung der Liebigstr. 14, der Rigaer 94 sowie des Schwarzen Kanals. Darüberhinaus wurde offenbar auch der Mord am 16 jährigen Alexis durch griechische Bullen vor fast genau einem Jahr in Athen nicht vergessen: “Alexis das war Mord, Widerstand an jedem Ort”!
Alles ging stürmisch schnell: Innerhalb einer Stunde wurde von der Rigaer Straße zum Lausitzer Platz gelaufen. Man hat gemerkt, dass die Leute ordentlich Wut im Bauch haben!
Es gab, soweit bekannt ist, keine Festnahme und auch sonst keine weiteren Zwischenfälle.
Alles in allem eine erfolgreiche Demo mit guter Stimmung, die Lust auf mehr macht.
Schließlich geht auch der Aktionsmonat weiter…
Keine Räumung ist vergessen – Wer Wind säht, wird Sturm ernten!
http://wba.blogsport.de/
Quelle: http://de.indymedia.org/2009/12/268061.shtml
Starke unangemeldete Demo zum Jahrestag des Mordes an Alexis Grigoropoulos in Luxemburg.
Ca. 100 Leute auf der Demo, lautstark, wild, aufgebracht.
Vor dem eigentlichen Treffpunkt gab es einen Treffpunkt für eingeweihte Menschen. Dort standen während etwa 30 Minuten 20-25 Leute rum, die kurz vor Demobeginn in Kleingruppen aufbrachen, um den Rest der Demo abzuholen. Auf dem Weg gab es plötzlich einen enormen Bullenanmarsch, wohl weil es einen Alarm gegeben hatte, wonach Leute randalieren würden.
Mehr…
Die Demonstration “Keine Räumung ist vergessen – Wer Wind säht, wird Sturm ernten!” am 5. Dezember 2009 war ein voller Erfolg. Es wurde von etwa 500 bis 600 Teilnehmern lautstark und kraftvoll demonstriert. Die Polizei war auffallend zurückhaltend.
Die Demonstration “Keine Räumung” hat gerade die Grünbergerstrasse überquert und zieht weiter die Warschauerstrasse entlang. Die Demonstration schwillt weiter an, es nehmen immer mehr Leute daran teil. Sie ist kräftig und lautstark. Bislang keine besonderen Vorkommisse.
Update von 21:00 Uhr: Die Demo hat die Warschauer Brücke erreicht.
Update von 21:10 Uhr: Die Demo ist auf der Oberbaumbrücke.
Update von 20:19 Uhr: Die Demo hat Schlesische Str/Falkensteinstr. erreicht.
Update von 21:32 Uhr: Die Demo ist am Kreuzberg McDonalds vorbei und zieht die Skalitzer Strasse entlang – schön laut!